Natur

Mystische Bergwelt und traumhafte Strände

Unser Agriturismo befindet sich im Nationalpark Monti Sibillini. „Himmelblaue Berge“ nannte der marchigianische Dichter Giacomo Leopardi liebevoll die Bergkette der Sibillinen, die zum Apennin gehört. Sie besteht aus über 20 Gipfeln, deren höchster mit stolzen 2.476 Metern der Monte Vettore ist. Zahllose Legenden ranken sich um den 2.175 Meter hohen Monte Sibilla, in dessen steinerner „Krone“ einst eine sagenhafte Prophetin gehaust haben soll. Der in der Eiszeit entstandene Lago di Pilato, in dem der Legende nach der Körper des toten Pontius Pilatus versenkt wurde, ist heute eines der diversen Wanderziele in der Region. Überhaupt bietet der Nationalpark eine grosse Vielfalt von traumhaften Wanderungen. Zum Beispiel der wunderschöne Fernwanderweg „Grande anello die Monti Sibillini“. In neun Etappen führt er als Rundweg am Rand des Gebirges entlang. 

Die Gebirgskette wird von fünf Flusstälern eingeschnitten, an denen sich wildromantische Schluchten gebildet haben. Bis in eine Höhe von 1.000 Metern beherrschen Eichen, Buchen und Eschenwälder das Landschaftsbild. Darüber breitet sich, unterhalb der felsigen Gipfel, eine idyllische Weidelandschaft mit Eugenia-Veilchen und Apennin-Edelweissen aus. Der 70.000 Hektar umfassende Nationalpark wurde 1993 eingerichtet und erstreckt sich über die regionalen Grenzen bis nach Umbrien hinein.

Eine der prägnantesten Naturerlebnisse sind im Frühsommer die in diversen Farben blühenden Felder auf der Hochebene der Monti Sibillini auf der Strecke zwischen Ascoli Piceno und Norcia. Und wer glaubt, Trüffel gäbe es nur im Piemont, der irrt gewaltig. Mindestens genauso viele Trüffel werden in den Marken gefunden. Dabei sind der Tartufo bianco oder weisse Trüffel und der Tartufo nero pregiato oder schwarze Trüffel die am meisten geschätzten und teuersten Sorten.

Kilometerlange Sandstrände zwischen Senigallia und San Benedetto oder die wildromantischen Buchten rund um den Monte Conero mit dem Highlight der türkisblauen Bucht der Due Sorelle laden zum Baden und Sonnen ein. In der Nebensaison trifft man an den Stränden sogar mehr Möwen als Menschen an. Das gleiche gilt für den von unserem Agriturismo in fünf Autominuten erreichbaren „Lago di Fiastra“.  

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